Die Kreisgruppe

Wir fördern die Jagdkultur

Die Kreisgruppe Rottenburg im BJV engagiert sich für die Förderung einer nachhaltigen Jagdkultur und den Schutz der Wildtiere sowie der Natur.

Vorstand

Unser Team besteht aus hervorragend ausgebildeten und motivierten Mitarbeitern, die absolute Experten auf ihrem Gebiet sind. Dank ihrer langjährigen Erfahrung in der Branche können sie jederzeit umfangreichen, erstklassigen Service für unsere Kunden anbieten.

Hubert Aiwanger

1. Vorstand

Josef Karl

2. Vorstand

Franz Folger

Schriftführer

Herbert Kiendl

Kassier

Stefan Czech

Schießwesen

Heribert Eckmann

Hundewesen

Karl Steibl

Hundewesen

Josef Huber

Hornmeister

VfJS Laabertal - Der Eiserne Gustav und die Kiesgrube

so heißt es in der Chronik des Vereins für Jagdliches Schießen (VfJS) im Laabertal. Diese Überschrift bezieht sich auf einen Zeitungsartikel am 17. Mai 1967, in dem berichtet wurde, dass rund 100 Jäger circa 5000 Tontauben erlegt hatten. Dazu waren in der Kiesgrube der Spitalstiftung Pattendorf zwei Wurfscheibenschießstände aufgebaut worden. Das Ganze lief unter der Regie der Bezirksgruppe Rottenburg des Bayerischen Jagdschutzverbandes. Schon ein Jahr später wurde dann in der Kiesgrube die Wurftaubenschießanlage des Jagdverbandes eingeweiht – mit fünf elektrischen Wurftaubenständen und einer vollautomatischen Kipphasenanlage. Zur Einweihung war sogar der rumänische Staatsmeister im Wurftaubenschießen vor Ort.

Gründung des VfJS
Kiesgrube wird zur Schießgrube,

Vom VfJS war damals noch nicht die Rede. Der wurde im Jahr 1972 gegründet im Zusammenhang mit der Gebietsreform, der auch der Landkreis Rottenburg zum Opfer fiel – ein Teil nach Kelheim, ein Teil nach Landshut. Um die „Übernahme“ ihres Schießstandes durch die Landshuter zu vermeiden, gründete der ursprüngliche BJV Rottenburg den Verein für Jagdliches Schießen im Laabertal und lagerte  seinen Schießstand in diesen Verein aus. 

So konnten auch die Jäger bis rüber nach Rohr und hinunter bis Langquaid und Niederleierndorf ihren Schießstand weiter nutzen. Gäste aus Kelheim oder Landshut waren natürlich herzlich willkommen. Die zahlreichen Übungsschießen und regionalen Wettbewerbe erfreuten sich regen Zulaufs. Und das alljährliche Pfingstschießen hatte mindestens bundesweite, wenn nicht internationale Bedeutung. So fragte ein Teilnehmer an, ob man denn am Schießstand mit dem Flugzeug landen könne. Drei Tage – Samstag, Sonntag und Montag - ging es beim Pfingstschießen rund. Einmal berichtete die Tageszeitung, dass an diesen drei Tagen 23.000 Tontauben geworfen wurden. 

Die große Zäsur 1988

Rottenburger Bürger hatten sich über den Lärm beschwert und die Auflösung des Schießstandes gefordert. Das war das Ende des Pfingstschießens. Den weitsichtigen Verantwortlichen des Vereins gelang es jedoch durch eine Vereinbarung mit der Stadt Rottenburg, die die Anzahl der Schießen und die Schussfrequenz begrenzte, sowohl den Verein als auch den Schießstand zu erhalten – bis heute.

Der Schießstand - heute

Von April bis Oktober finden jeweils am letzten Samstag die Übungsschießen bei der Mischanlage der Firma Pritsch statt, die übrigens die Adresse „Zum Schießplatz 1“ führt. 
Beginn ist jeweils um 14 Uhr. 
Natürlich schießen die Mitglieder auch eine Vereinsmeisterschaft aus und die BJV Kreisgruppe Rottenburg führt ihr Hegegemeinschafts-Vergleichsschießen auf dem Pattendorfer Schießstand durch. 

Neben den Vereinsmitgliedern kommen auch zahlreiche Gäste zu den Übungsschießen, ob Jäger oder Sportschützen. 

Und die loben die familiäre Atmosphäre auf dem Schießstand – was aber keine Abstriche in punkto Sicherheit bedeutet – und die attraktiven Disziplinen.

Schießstandausstattung

Fünf Maschinen und acht Schützenstände stehen den Schützen zur Verfügung:

  • Der Kipphase besteht aus vier Teilen, die Beim Umfallen vom Kopf her mit 4, 3, 2 und 1 Punkten gezählt werden. Der „Eiserne Gustav“ wie er von vielen Vereinsmitgliedern genannt wird, ist ein echtes Stehaufmännchen. Egal wie viele Teile getroffen wurde, kaum ist er an seinem Ausgangspunkt zurück, schon steht wieder alles aufrecht und er ist für den nächsten Lauf bereit. 
  • Der Rollhase läuft – sehr praxisnah – schräg vom Schützen weg und leicht bergauf, was sich für viele Schützen als Herausforderung darstellt.
  • Am Turbulenzautomaten wird in Vierer-Rotten auf eine in Richtung und Höhe variabel fliegende Wurfscheibe geschossen, die manchmal recht schnell – zum Teil für den Schützen zu schnell – hinter den Bäumen verschwinden oder flach über dem Boden schnurgerade vom Schützen wegfliegen und sich dann doch am Ende ihrer Flugbahn unversehrt ins Gras retten.
  • Recht einfach sieht zunächst der Trapstand aus, fliegen die Scheiben doch immer die gleiche Flugbahn. Und doch wundert sich mancher Schütze, dass nicht jeder Schuss ein Treffer ist. Das könnte daran liegen, dass die Tauben dort ein wenig schneller sind als auf den anderen Ständen.
  • Die Königsdisziplin ist für die meisten Schützen der Doublettenstand. Klar kann man dort die beiden Wurfmaschinen auch einzeln ansteuern, aber wer es wirklich wissen will, der lässt beide Tauben gleichzeitig fliegen. Die rechte von beiden fliegt etwas flacher, die linke etwas höher, und es ist interessant, mit welcher Taktik die einzelnen Schützen versuchen, die beiden Scheiben zu Bruch zu kriegen. 



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